Die nach ihrem Erfinder Albert Ferdinand Shore Shore-Härte bietet verschiedene Skalen zur Messung der Festigkeit unterschiedlicher Materialien. (Shore wurde 1876 geboren und lebte bis 1936; die Shore-Skala entwickelte er in den 1920er Jahren.)
Es gibt verschiedene Shore-Härteskalen zur Messung der Härte unterschiedlicher Materialien wie Weichgummi, Hartkunststoffe und superweiche Gele. Diese Härteskalen wurden entwickelt, um eine gemeinsame Grundlage für die Diskussion dieser Materialien zu schaffen.
Die Shore-Härtebestimmung, entweder nach der Shore-A- oder der Shore-D-Skala, ist die bevorzugte Methode für Kautschuke und thermoplastische Elastomere – und wird auch häufig für „weichere“ Kunststoffe wie Polyolefine, Fluorpolymere und Vinyl verwendet.
Die Shore-A-Skala wird für weichere Gummisorten verwendet, während die Shore-D-Skala üblicherweise für härtere Gummisorten zum Einsatz kommt. Es gibt weitere Shore-Härteskalen wie Shore OO, O, B, C und H, die jedoch in der Kunststoff- und Gummiindustrie selten Anwendung finden. Beispielsweise ist 30 Shore A deutlich weicher als 80 Shore A. Ab einer Shore-Härte von 95 A ähnelt das Material eher einem Kunststoff als einem flexiblen Werkstoff. In diesem Fall überschneiden sich die Shore-A- und Shore-D-Skala kurzzeitig. Die Shore-D-Skala beschreibt starre Materialien, während die Shore-A-Skala für biegsame Gummisorten steht.
Die Shore-Härte wird mit einem Durometer gemessen, daher der Begriff „Durometer-Härte“. Der Härtewert wird durch das Eindringen des Eindringkörpers des Durometers in die zu prüfende Probe bestimmt.
Aufgrund der Elastizität von Gummi und Kunststoffen kann sich der Messwert der Eindringtiefe im Laufe der Zeit ändern. Daher wird manchmal auch die Eindringzeit zusammen mit dem Härtewert angegeben.
Die Ergebnisse eines Shore-Härtetests liefern ein nützliches Maß für die relative Widerstandsfähigkeit verschiedener Polymerqualitäten gegen Eindrücken. Allerdings eignet sich der Test nicht gut zur Vorhersage anderer Eigenschaften wie Festigkeit oder Beständigkeit gegen Kratzer, Abrieb oder Verschleiß und sollte daher nicht allein für Produktspezifikationen herangezogen werden.
Obwohl wir uns hier hauptsächlich mit der Shore-Härteskala befassen, sei auch die andere wichtige Methode erwähnt, die IRHD – International Rubber Hardness Degree genannt wird.
Für beide Härteverfahren existieren verschiedene Messgeräte, wobei die Shore-A- und die IRHD-Mikro-/Dead-Load-Skala am häufigsten für Gummi verwendet werden. Internationale Normen beschreiben beide Methoden: ISO 48:1994, Physikalische Prüfung von Gummi – Verfahren zur Härtebestimmung, und ASTM 1415-88 (1994), Prüfverfahren für Gummieigenschaften – Internationale Härte.
mit dem Titel „Understanding the IRHD and Shore Methods used in Rubber Hardness Testing“ verwiesen .
| 25 – 35 Shore A | Gummibänder |
| 50 Shore A | Gummistempel |
| 55 Shore A | Türdichtungen und Radiergummis |
| 60 Shore A | Scheibenwischerblätter |
| 65 Shore A | Autoreifen |
| 70 – 80 Shore A | Schuhsohlen und Absätze, Ledergürtel |
| 75 – 80 Shore A | Weiche Rollen von Rollschuhen und Skateboards |
| 75 Shore A | Schleifpads |
| 70 – 90 Shore A | Hydraulische O-Ringe |
| 80 Shore A | Ledergürtel |
| 85 Shore A | Dichtungsringe für Wasserhähne |
| 90 Shore A | Telefonkabel |
| 95 Shore A | Gabelstapler-Vollgummireifen |
| 98 Shore A | Harte Rollen von Rollschuhen und Skateboards |
| 100 Shore A | Ebonit-Kautschuk |
| 50 Shore D | Vollgummireifen für Lkw |
| 75 Shore D | Schutzhelm (typischerweise HDPE) |
| 80 Shore D | Gegossener Urethan-Kunststoff |
| 60 Shore D | Golfbälle |
| 80 Shore D | Computer-Tower-Gehäuse |
| Shore A | 30 | 35 | 40 | 45 | 50 | 55 | 60 | 65 | 70 | 75 | 80 | 85 | 90 | 95 | 100 |
| Shore D | 6 | 7 | 8 | 10 | 12 | 14 | 16 | 19 | 22 | 25 | 29 | 33 | 39 | 46 | 58 |
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